Sonntag, 1. Oktober 2023

Civitavecchia /Düsseldorf

 

Das Blöde an jeder Reise ist ja, dass der letzte Tag unweigerlich dazu gehört. Meistens ist dieser hektisch und ungemütlich, aber zu unseren Ritualen gehört auch ein letztes Glas Sekt an Bord egal wie früh es ist. Der Barkeeper hier guckt nicht mal erstaunt, der ist alles gewöhnt.


Beim letzten Frühstück können wir noch die riesige MSC Seashore betrachten, die gerade einläuft. Aber sehr wahrscheinlich werden wir nicht mehr mit so großen Schiffen fahren. 



Wir waren immer lieber auf kleinen Schiffen und hatten diesmal echt 2 Tage Probleme uns an die vielen Menschen, die Lautstärke und die Hektik zu gewöhnen. Obwohl die Gem ja gar nicht so groß ist. Was uns nervt, ist vor allem die Hektik beim Essen. So haben wir sehr oft am Heck im Freien gegessen, das ist ja eh unser Lieblingsplatz und dort war es meistens friedlich. Das einzige Restaurant in dem wir mal in aller Ruhe unser 4 Gänge Menü genießen konnten bei einem excellenten Service und auch tatsächlich 1,5 bis 2 Stunden gesessen haben, war das Bistro. Service und Organisation war überall super. Das Essen fanden wir nicht mehr so toll wie früher, das liegt aber auch an uns. Durch die Buffets im Melas Hotel sind wir so versaut worden, dass uns das Essensangebot nicht mehr so reizen kann


Noch eine Anmerkung zum Flughafen: Rom hat schon umgestellt und bei der Kontrolle kann alles im Handgepäck bleiben, auch Flüssigkeiten. Wenn das überall so ist, wird das Packen einfacher. 

Nun ja der Rest des Tages ist nicht mehr so des Erzählens wert. Alles hat gut geklappt und nun sitzen wir zu Hause und sortieren die Wäsche, die Mitbringsel, die Erinnerungen und später die Fotos. 

Wir sind froh und sehr dankbar, dass wir diese tolle Reise machen durften!



Wenn ihr gern mit uns gereist seid, freue ich mich auch auf euren Kommentar. 




Samstag, 30. September 2023

La Spezia

Buongiorno La Spezia ! 




Heute wird es noch schlimmer mit dem Sprachgemisch, aber dafür sprechen hier mehr Leute deutsch. 

Wir planen einen Ausflug nach Porto Venere, für Cinque Terre ist uns die Zeit zu kurz, können wir lieber mal in Ruhe erwandern🤭Porto Venere gilt als 6. und schönstes Dorf und gehört seit 1997 wie die Dörfer cinque Terre zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Wir können in aller Ruhe frühstücken, denn heute sind viele Ausflüge früh weg. Dann machen wir uns auf den Weg zum Bootsanleger. 




Die Überfahrten dauert ca. 25 Minuten und ist wunderschön. In Porto Venere erwarten uns Menschenmassen, zum Glück viele schon auf dem Rückweg. 




Der kleine Küstenort Portovenere liegt ganz am Ende der westlichen Landspitze des Golfs von La Spezia. Hier soll Venus, die Göttin der Liebe, dem Meeresschaum entstiegen sein. Ein namensgebendes Ereignis, denn „Portovenere“ bedeutet nichts anders als „Hafen der Venus“.

Die Gassen sind sehr idyllisch.








Udo bleibt mal ein wenig zurück, das ist nicht der richtige Weg für sein Knie. 
Ich gehe noch weiter zur Chiesa di San Pietro



Dort wo die Liebesgöttin an Land gegangen sein soll, wurde ihr zu Ehren ein Tempel erbaut. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Auf dem Felssporn steht jetzt die Kirche San Pietro.
Die Kirche ist von den Resten einer mächtigen Festungsanlage umgeben. Die strategische Lage in der Einfahrt zum Golf von La Spezia machte das Fischerdorf schon früh auch für militärische Zwecke interessant. Bereits die Byzantiner nutzten Portovenere als Basis für ihre Flotte.

Auf den Turm steige ich auch nicht und blöderweise geh ich auch nicht in die Kirche, weil sich hier die Menschen drängeln und ich mich nicht vorher genug informiert hatte. 





Wieder unten kommen wir zur Grotta di Lord Byron. Das sieht sehr verlockend aus, aber von irgend welchen Felsen ins Wasser steigen kann ich leider nicht. 




Udo flirtet mit der Mater Naturae“, eine Skulptur von Skorzelli, die entlang der Steilküste nach Norden blickt. Von hier aus soll angeblich der Dichter Lord Byron regelmäßig über den Golf von La Spezia bis nach Lerici geschwommen sein. Die nur mit dem Schiff (oder eben geschwommen …) erreichbare Meereshöhle „Grotta di Lord Byron“ erinnert bis heute an den Schriftsteller.



Zum Castello Doria sind wir nicht hochgestiegen. 




Statt dessen musste doch eine Mittagspause mit Nudeln und ligurischer Pesto sein. War lecker und der Preisunterschied zu den letzten Tagen ist schon enorm vor allem, da hier auch soviele Touristen sind. 




Zurück übers Wasser stellen wir noch fest, das La Spezia wunderbare Promenaden hat und bestimmt auch sehr schön ist. 





Dieser letzte Sommerabend an Deck  bietet noch einen wunderschönen Sonnenuntergang 




und einen herrlichen Blutmond, der sich aber nicht so Recht auf ein Foto bannen ließ







Civitavecchia /Düsseldorf

  Das Blöde an jeder Reise ist ja, dass der letzte Tag unweigerlich dazu gehört. Meistens ist dieser hektisch und ungemütlich, aber zu unser...