Buongiorno La Spezia !
Heute wird es noch schlimmer mit dem Sprachgemisch, aber dafür sprechen hier mehr Leute deutsch.
Wir planen einen Ausflug nach Porto Venere, für Cinque Terre ist uns die Zeit zu kurz, können wir lieber mal in Ruhe erwandern🤭Porto Venere gilt als 6. und schönstes Dorf und gehört seit 1997 wie die Dörfer cinque Terre zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Wir können in aller Ruhe frühstücken, denn heute sind viele Ausflüge früh weg. Dann machen wir uns auf den Weg zum Bootsanleger.
Die Überfahrten dauert ca. 25 Minuten und ist wunderschön. In Porto Venere erwarten uns Menschenmassen, zum Glück viele schon auf dem Rückweg.
Der kleine Küstenort Portovenere liegt ganz am Ende der westlichen Landspitze des Golfs von La Spezia. Hier soll Venus, die Göttin der Liebe, dem Meeresschaum entstiegen sein. Ein namensgebendes Ereignis, denn „Portovenere“ bedeutet nichts anders als „Hafen der Venus“.
Die Gassen sind sehr idyllisch.
Udo bleibt mal ein wenig zurück, das ist nicht der richtige Weg für sein Knie.
Ich gehe noch weiter zur Chiesa di San Pietro
Dort wo die Liebesgöttin an Land gegangen sein soll, wurde ihr zu Ehren ein Tempel erbaut. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Auf dem Felssporn steht jetzt die Kirche San Pietro.
Die Kirche ist von den Resten einer mächtigen Festungsanlage umgeben. Die strategische Lage in der Einfahrt zum Golf von La Spezia machte das Fischerdorf schon früh auch für militärische Zwecke interessant. Bereits die Byzantiner nutzten Portovenere als Basis für ihre Flotte.
Auf den Turm steige ich auch nicht und blöderweise geh ich auch nicht in die Kirche, weil sich hier die Menschen drängeln und ich mich nicht vorher genug informiert hatte.
Wieder unten kommen wir zur Grotta di Lord Byron. Das sieht sehr verlockend aus, aber von irgend welchen Felsen ins Wasser steigen kann ich leider nicht.
Udo flirtet mit der Mater Naturae“, eine Skulptur von Skorzelli, die entlang der Steilküste nach Norden blickt. Von hier aus soll angeblich der Dichter Lord Byron regelmäßig über den Golf von La Spezia bis nach Lerici geschwommen sein. Die nur mit dem Schiff (oder eben geschwommen …) erreichbare Meereshöhle „Grotta di Lord Byron“ erinnert bis heute an den Schriftsteller.
Statt dessen musste doch eine Mittagspause mit Nudeln und ligurischer Pesto sein. War lecker und der Preisunterschied zu den letzten Tagen ist schon enorm vor allem, da hier auch soviele Touristen sind.
Zurück übers Wasser stellen wir noch fest, das La Spezia wunderbare Promenaden hat und bestimmt auch sehr schön ist.
und einen herrlichen Blutmond, der sich aber nicht so Recht auf ein Foto bannen ließ










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