Samstag, 30. September 2023

La Spezia

Buongiorno La Spezia ! 




Heute wird es noch schlimmer mit dem Sprachgemisch, aber dafür sprechen hier mehr Leute deutsch. 

Wir planen einen Ausflug nach Porto Venere, für Cinque Terre ist uns die Zeit zu kurz, können wir lieber mal in Ruhe erwandern🤭Porto Venere gilt als 6. und schönstes Dorf und gehört seit 1997 wie die Dörfer cinque Terre zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Wir können in aller Ruhe frühstücken, denn heute sind viele Ausflüge früh weg. Dann machen wir uns auf den Weg zum Bootsanleger. 




Die Überfahrten dauert ca. 25 Minuten und ist wunderschön. In Porto Venere erwarten uns Menschenmassen, zum Glück viele schon auf dem Rückweg. 




Der kleine Küstenort Portovenere liegt ganz am Ende der westlichen Landspitze des Golfs von La Spezia. Hier soll Venus, die Göttin der Liebe, dem Meeresschaum entstiegen sein. Ein namensgebendes Ereignis, denn „Portovenere“ bedeutet nichts anders als „Hafen der Venus“.

Die Gassen sind sehr idyllisch.








Udo bleibt mal ein wenig zurück, das ist nicht der richtige Weg für sein Knie. 
Ich gehe noch weiter zur Chiesa di San Pietro



Dort wo die Liebesgöttin an Land gegangen sein soll, wurde ihr zu Ehren ein Tempel erbaut. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Auf dem Felssporn steht jetzt die Kirche San Pietro.
Die Kirche ist von den Resten einer mächtigen Festungsanlage umgeben. Die strategische Lage in der Einfahrt zum Golf von La Spezia machte das Fischerdorf schon früh auch für militärische Zwecke interessant. Bereits die Byzantiner nutzten Portovenere als Basis für ihre Flotte.

Auf den Turm steige ich auch nicht und blöderweise geh ich auch nicht in die Kirche, weil sich hier die Menschen drängeln und ich mich nicht vorher genug informiert hatte. 





Wieder unten kommen wir zur Grotta di Lord Byron. Das sieht sehr verlockend aus, aber von irgend welchen Felsen ins Wasser steigen kann ich leider nicht. 




Udo flirtet mit der Mater Naturae“, eine Skulptur von Skorzelli, die entlang der Steilküste nach Norden blickt. Von hier aus soll angeblich der Dichter Lord Byron regelmäßig über den Golf von La Spezia bis nach Lerici geschwommen sein. Die nur mit dem Schiff (oder eben geschwommen …) erreichbare Meereshöhle „Grotta di Lord Byron“ erinnert bis heute an den Schriftsteller.



Zum Castello Doria sind wir nicht hochgestiegen. 




Statt dessen musste doch eine Mittagspause mit Nudeln und ligurischer Pesto sein. War lecker und der Preisunterschied zu den letzten Tagen ist schon enorm vor allem, da hier auch soviele Touristen sind. 




Zurück übers Wasser stellen wir noch fest, das La Spezia wunderbare Promenaden hat und bestimmt auch sehr schön ist. 





Dieser letzte Sommerabend an Deck  bietet noch einen wunderschönen Sonnenuntergang 




und einen herrlichen Blutmond, der sich aber nicht so Recht auf ein Foto bannen ließ







Freitag, 29. September 2023

Saint Tropez


Bonjour Sant Tropez






Sant Tropez sieht vom Wasser aus, wie eine nette gemütliche alte Stadt..... 

Heute machen wir einen Ausflug auf eigene Faust nach 
Port Grimaud.
Eigentlich hatte ich geplant auch nach Grimaud hinauf zu fahren, aber diesen anstrengenden Teil meiner Planung lassen wir mal weg. Udos Knie sieht zur Zeit etwas überlastet aus und nicht so, als könnte er gut über Kopfsteinpflaster auf und ab laufen. 
So belassen wir es bei geruhsame Bötchenfahren.







 Zunächst müssen wir aber  von unserer Tenderstation zum alten Hafen laufen.

Vor dem Ticket Häuschen hab ich jetzt aber arge Probleme von Spanisch und Englisch auf Französisch umzuschalten, nicht mal Bonjour fällt mir in dem Moment ein. 
Den Wein bestellen schaff ich dann wieder😜
Heute gibt es Vin du pays zur ersten Pause. 

 Dort fährt das Boot nach Port Grimaud ab. Angekommen wechseln wir in das nächste Boot bis zur Kirche und dort in ein Rundfahrtboot. Sehr bequem das Ganze...







Bei der Planung ist mir aufgefallen, dass ich hier in 1975 oder so schon mal war, damals standen noch nicht sehr viele Häuser hier. Baubeginn war in den1960er Jahren. Der Architekt François Spoerry, der ein fanatischer Segler war, hatte den Traum von einem Ferienpark, in dem er sein Boot vor der Haustür liegen hat. Nach  seinen Planungen wurde begonnen, die Sumpfgebiete in eine Marina zu verwandeln. Das Ergebnis ist einfach grandios! Kein Wunder, das es schließlich mit dem Label "Erbe des 20. Jahrhunderts‟ ausgezeichnet wurde. 

Schön ist, dass hier keine Hochhäuser entstanden sind sondern einfache Häuser in unterschiedliche Höhe und Farbe. Die Brücken verbinden die verschiedenen Straßen. Wegen der bunten provenzalischen Häuser, der Brücken und des Kanalsystems ist Port Grimaud auch als Venedig Frankreichs bekannt. 
Von der Kirche aus laufen wir Richtung Strand, damit ich noch ins Wasser springen kann. Das ist das schönste Wasser der ganzen Reise... Kristallklar und etwas kühler... 

Dann geht es zurück zum Schiff. Dort gehen wir heute Abend fein im Bistro essen, passend zu Santa Tropez. 










In der Atrium Bar ist heute tolle Stimmung









Civitavecchia /Düsseldorf

  Das Blöde an jeder Reise ist ja, dass der letzte Tag unweigerlich dazu gehört. Meistens ist dieser hektisch und ungemütlich, aber zu unser...