Heute beginnen wir den Tag mit einem leckeren Frühstück im Bilbobeer. Ein Café con Leche mit einem beliebigen Pintxos kostet 3,30 Euro.
Die Auswahl ist riesig und der Preis auch. Frühstück für 2 Personen für 6,60 €....
Nach über 20000 Schritten gestern, machen wir heute erst mal eine gemütliche Bootstour über den Nervion und übergehend die Ria bis ans Meer.Wir haben die besten Plätze erwischt, das Boot wird noch voll.
Der Ausflug startet an der
Udaletxko - Brücke, Puente Ayuntamiento) früher als "Puente Chico" bekannt, da man für das Überqueren eine "Perra chica" (Münze) entrichten musste.
Nach dem Unterfahren der Zubizurrbirücke
Danach fahren wir unter der Deusto Brücke und der Euskaldunabrücke her. Die Deusto-Brücke ist ein Relikt von 1936 aus dem goldenen Zeitalter der Ría von Bilbao als Wirtschaftsverkehrszentrum. Damals öffnete sich diese Hubbrücke, um großen Frachtschiffen die Durchfahrt zu ermöglichen. Heute wird diese Funktion nur zu besonderen Anlässen in Betrieb gesetzt.
Weiter geht es über den NERVION mit einer bunten Mischung von Ansichten. Jede Menge lost places und Industrie-Ruinen, aber auch so viele neue Siedlungen mit schön angelegten Promenaden. Eigentlich müsste man in 20 Jahren nochmal schauen, wie es dann hier aussieht.
In Portugalete sehen wir die Vizcayabrücke, auch ein Wahrzeichen der Industrierevolution in der Bizkaia. Da wollen wir morgen hin.
Nach der Brücke erreichen wir den Hafen Santurtzi und können auch das Kreuzfahrt-Terminal von Getxo sehen, wo wir am Dienstag an Bord gehen werden.
Nach Ende der Bootstour beginnen wir unseren Spaziergang am Nervion entlang mit Blick auf die Torres Isozaki. Die Zwillingstürme sind mit 83 m Höhe die höchsten Wohngebäude der Stadt und des Baskenlandes, entworfen vom japanischen Architekten Arata Isozaki.
Weiter am Fluß entlang kommen wir zu einer von den vielen neuen Brücken ist die Puente de la Salve.
Ursprünglich stand sie im im Stadtplan als „Puente de los Príncipes de España“ aber seit ihrer Einweihung 1972 war sie für die Bilbaínos immer die "Puente de la Salve" – seit 2016 ihr offizieller Name –. Denn sie ist in genau der Kurve der Ría errichtet worden, von der aus die Seeleute beim Einlaufen in den Hafen zum ersten Mal die Basilika Nuestra Señora Begoña erblickten und der Jungfrau zu Ehren ein Salve Regina sangen. Heute heißt die Brücke im Volksmund auch die Guggenheim-Brücke.
Ursprünglich stand sie im im Stadtplan als „Puente de los Príncipes de España“ aber seit ihrer Einweihung 1972 war sie für die Bilbaínos immer die "Puente de la Salve" – seit 2016 ihr offizieller Name –. Denn sie ist in genau der Kurve der Ría errichtet worden, von der aus die Seeleute beim Einlaufen in den Hafen zum ersten Mal die Basilika Nuestra Señora Begoña erblickten und der Jungfrau zu Ehren ein Salve Regina sangen. Heute heißt die Brücke im Volksmund auch die Guggenheim-Brücke.
Wir kommen dann zum Guggenheim-Museum.
Im Jahr 1997 eingeweiht, sind das Guggenheim Museum und der Hund Puppy - eine Skulptur, (die 1992 auf der Documenta in Kassel ausgestellt war)aus Blumen und Stahl von Jeff Koons vor dem Gebäude - zum international bekanntesten Symbol Bilbaos geworden.Ganz ehrlich, wir haben uns die Treppe hinauf zu dem Blumentier gespart....
.... und haben statt dessen eine kleine Pause eingelegtGleich am Eingang des Museums begrüßt uns die neun Meter hohe Spinnenskulptur „Mama“ von Bourgeois, nun ja, etwas gewöhnungsbedürftig genau wie Puppy. Überwältigend ist aber das Museum selbst, das von Frank Gehry aus 33 000 gewundenen Titanplatten errichtet wurde, die mithilfe einer modernen Software aus der Raumfahrtindustrie ausgeklügelt wurden.
Wir gehen weiter und erreichen die Fußgängerbrücke Pedro Arrupe, benannt nach dem Ordensgeistlichen, der in Bilbao geboren wurde. Sie sieht aus wie eine Libelle, ist 142 m lang und verbindet elegant unterschiedliche Ebenen miteinander. 2004 eröffnet besteht ihre Konstruktion aus Stahl der im Bereich der Geländer und des Gehbelages mit Lapacho-Holz verkleidet ist.Von hier aus sieht man die gegenüberliegende Universität, gegründet 1886. Auf dieser Seite des Flusses fällt der Iberdrola Tower auf, mit 165 m und 41 Etagen das höchste Gebäude im ganzen Baskenland.- Da die Füße schon wieder weh tun, streichen wir aus unserem Spaziergang den Euskalduna-Palast, der kein Schloss sondern ein riesiger Bau für Konzerte, Kongresse und andere Veranstaltungen ist, ebenso das Stadion San Mames.
Hier findet heut ein für Athletik Bilbao siegreiche Spiel gegen Cádiz statt. - Einen kurzen Abstecher machen wir noch in die grüne Lunge Bilbao, dem Dona Casilda Iturriza Park . Casilda de Iturrizar Urquijo (1818-1900) war eine der großen Gönnerinnen Bilbaos. Bis zum Tod ihres Ehemannes einem bedeutenden Bankier und Kaufmann, lebte sie in dessen Schatten. Dann widmete sie sich der Verwaltung der Besitztümer, philanthropischen Arbeiten und tätigte große Spenden wie eben das Grundstück zur Anlage dieses Parkes.
- Heute Abend werden wir in der Altstadt Vergnügen.




Was für eine tolle Stadt. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Eine schöne Zeit weiterhin. Liebe Grüße Angelika und Michael.
AntwortenLöschenEin sehr schöner Bericht, der mich an 2018 erinnert. Nicht alles so habe ich nicht gemacht. Ich wünsche euch weiterhin eine schöne und interessante Reise. Liebe Grüße Gabriele
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