Motril ist eine Hafenstadt in der Nähe von Granada und gilt als Hauptstadt der Costa Tropical. Vom Hafen aus ist die Stadt auf einem Hügel und fußläufig nicht zu erreichen. Unser Plan ist daher ein Seetag allein auf einem leeren Schiff, denn die Amis werden doch wohl alle die Ausflüge nach Granada machen. Beim späten Frühstück sehen wir, dass dieser Plan nicht aufgeht, das Schiff ist voll. Na gut, wenn alle die Idee vom faulen Tag an Bord haben, müssen wir runter. Es gibt einen Shuttle, der fährt aber in die Altstadt. Der nächste Strand sieht erreichbar aus, sind auch nur 2 km zu laufen.
Es gibt riesige Strände hier, aber hier ist schon Winter... Keine Liege, keine Sonnenschirme.... Und alle Lokale zu. Am Strand sitzen nur ein paar Rentner alle mit Stuhl und Sonnenschirm bewaffnet.
Das Wasser ist genauso kalt wie in Cádiz, Udo weigert sich weiter, zu schwimmen.
Es wird richtig muckelig warm und wir suchen nach einer Kneipe auf dem Rückweg. Eine geöffnete gibt es, ist ja auch schon längst unsere Txakoli und
Pintxos Zeit. Hier trinken wir Tinto der Verano und Cerveza. Zu unserer Überraschung gibt es statt Nüsschen oder Oliven gleich Tapas vom Wirt dazu.
Kosten: 5,30€
Eigentlich dumm von ihm, jetzt sind wir satt, sonst hätten wir vielleicht über das Menü für 12 Euro nachgedacht.
Wir schleichen weiter durch die Hitze Richtung Schiff. Am Tor zum Hafen kommen wir nicht weiter, die junge Zollbeamtin findet es viel zu heiß zum Laufen und hält den nächsten Shuttlebus an, so daß wir einsteigen können. So kommen wir bequem zurück.
Am Abend sind aus dem geplanten, gemütlichen Seetag wieder mal 17000 Schritte geworden. Morgen und Übermorgen sind auch faule Tage geplant, Ibiza und Malle wollen wir nur an den 🏖.... Aber natürlich müssen wir da auch erst mal hinkommen 🤭










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